Die SMA Technologie AG entwickelt und fertigt seit 1981 sehr erfolgreich kundenspezifische Produkte
im Bereich der Leistungselektronik. Dabei wählen erfahrene Entwicklungsingenieure in der Vorplanung
des Projektes unter Einbeziehung der Kundenwünsche die optimale leistungselektronische Topologie aus. So ist es uns möglich, innerhalb sehr kurzer Zeit eine kundenspezifische Lösung zu erarbeiten.
Natürlich produziert SMA diese Geräte auf Wunsch auch in Serie.
Seit nunmehr 30 Jahren ist die Leistungs- und Mikroelektronik aus Schienenfahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Sie hat sich natürlich im Verlauf dieser Zeit stark verändert. Im Bereich der Stromrichter gilt das nicht nur für deren Gehäusemaße, sondern vor allem für die verwendeten elektronischen Bauteile. Insbesondere die Umstellung von GTO- auf IGBTTechnik brachte deutliche Vorteile. Ein solcher Technik-
wandel bedingt, dass die elektrischen Komponenten im Stromrichter nach Jahren nur noch eingeschränkt verfügbar sind. Damit steigen die Reparatur- und Wartungskosten der alten Geräte drastisch an, so dass
in den meisten Fällen ein kompletter oder teilweiser Austausch dieser Geräte wirtschaftlich sinnvoller ist.
So geschehen beim Traktionsstromrichter in den dieselelektrischen Doppeltriebwagen VTA des Nahver-
kehrsbetreibers AKN in Kaltenkirchen. Bei den 19 Fahrzeugen wurden vom Erstausrüster Traktions-
stromrichter auf Basis von bipolaren Transistoren eingesetzt. Da diese Transistoren als Ersatzteile kaum noch verfügbar sind, entschied sich die AKN, die lange Jahre bewährten Traktionsstromrichter durch IGBTLeistungsteile von SMA zu ersetzen. Die neuen Leistungsteile wurden einbau- und funktionskompatibel ausgeführt. Alle anderen Bestandteile wie z. B. Behälter, Kühlung, Filter, aber auch Software und Ansteuerung blieben unverändert.
Fazit
In der Entwicklung kundenspezifischer Leistungselektronik setzt SMA auf das Know-how seiner hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeiter, die für jede Anwendung eine zugeschnittene Lösung erarbeiten. Übrigens, das erfahrene Entwicklungsteam benötigte von der Konzeptphase bis zum Aufbau des ersten Prototypen gerade einmal sechs Monate.